Wasser für Kenia

„Was hat Wasserknappheit mit der Bildung von jungen Mädchen in Afrika zu tun?“ mag sich der ein oder andere fragen. Doch was für europäische Ohren weithergeholt klingen mag, gehört in Afrika zum täglichen Überleben. Dort muss nämlich oft etwas Lebenswichtiges von weit her geholt werden: das Wasser.

Mädchen beim Wassertragen © SOLWODI Kenia Schlechte Infrastruktur in abgelegenen Gegenden führt zu Wasserknappheit. Wo Wasserknappheit herrscht, muss das kostbare Gut oft von weit her geholt werden. Das ist Aufgabe der Mädchen. Bis zu sieben Kilometer laufen sie, um Wasser aus einer mit Parasiten und Bakterien verschmutzten, mit der Hand ausgehobenen Quelle zu schöpfen. In dieser Zeit können sie nicht zur Schule gehen oder Geld verdienen. Auf den stundenlangen Wegen zur nächsten Wasserquelle kommt es nicht selten zu sexuellen Übergriffen. Auch bleibt den jungen Wasserträgerinnen nur noch wenig oder gar keine Zeit mehr für den Schulbesuch. Die Mädchen fehlen häufig, ihre Leistungen nehmen ab und nicht selten beenden sie die Schule vorzeitig. Tägliches Wassertragen tritt für sie an die Stelle von Bildung.

Als Antwort auf diese Not startet SOLWODI im Jahr 2010 ein Projekt nach dem Motto „Mädchen gehen zur Schule statt Wasser schleppen“. Vor der örtlichen Schule wurde ein Brunnen gebohrt, der den Zugang zu sauberem Trinkwasser garantiert. Auf diese Weise bleibt den Mädchen der lange Weg zum nächsten Brunnen erspart und die Möglichkeit eines Schulbesuches offen.

Mehr über das Projekt und wie wichtig sauberes Trinkwasser im Kampf gegen die Armut ist, lest ihr hier.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s